31.01.2017 Magdeburg; DGB Rente muss reichen!

Eine Debatte über die Zukunft der Alterssicherung ist überfällig.
Die Rente muss für ein gutes Leben reichen. Als erstes ist das gesetzliche
Rentenniveau zu stabilisieren, und es muss langfristig erhöht werden.
Auch die Jüngeren brauchen später eine Rente, die vor sozialem Abstieg
und Armut schützt.
Nach einem langen Arbeitsleben muss man von seiner Rente auch dann in
Würde leben können, wenn es Brüche in der Erwerbsbiografie gibt. Ebenso
müssen die Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand und die
Erwerbsminderung besser abgesichert werden.
Bei der Angleichung der Rente Ost an West muss es eine gerechte Lösung
für die jetzigen und zukünftigen Rentnerinnen und Rentner geben.
Die Lösungsvorschläge der Bundesregierung gehen in die richtige Richtung,
aber reichen bei Weitem noch nicht aus. Von daher bleibt das Thema
aktuell: Rente muss für ein gutes Leben reichen!
Zur Diskussion der Lösungsvorschläge laden hiermit herzlich ein:
Susanne Wiedemeyer
Landesleiterin
DGB Sachsen-Anhalt
Katrin Skirlo
Geschäftsführerin
DGB-Region Altmark-Börde-Harz
PROGRAMM

  • 17:00 Uhr Begrüßung: Katrin Skirlo
  • 17:10 Uhr „Rentenentwicklung von 1994 bis heute in
    Sachsen-Anhalt“
    Romina Hirt, Deutsche Rentenversicherung
  • 17.30 Uhr „Stand des Lohnunterschieds zwischen Ost
    und West und die Konsequenzen für den
    Ausgleich des Rentenwertes“
    Andreas Jansen, Universität Duisburg
  • 17:50 Uhr „Anforderungen des DGB
    an eine zukunftsfeste Rentenpolitik“
    Annelie Buntenbach, DGB-Bundesvorstand
  • 18:20 Uhr Gesprächsrunde und Diskussion mit dem
    Publikum
    Romina Hirt, DRV
    Andreas Jansen, Uni. Duisburg
    Annelie Buntenbach, DGB
    Petra Grimm-Benne,
    Sozialministerin Sachsen-Anhalt
    Moderation: Thomas Müller, IG Metall
  • 19.45 Uhr Schlusswort:
    Susanne Wiedemeyer

 

Eine Veranstaltung des DGB aus dem Hotel Ratswaage in Magdeburg