27.01.2018 Magdeburg; Agora´18 Magdeburg is(s)t anders/ Ost-West Debatte

ES WÄCHST ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMEN GEHÖRT? – EINE OST-WEST-DEBATTE

In Anbetracht der oft asymmetrischen Darstellung von Ost- und Westdeutschland möchten wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion beleuchten, wie sich solche Darstellungsweisen herausbilden und zementieren konnten und inwiefern diese begründet bzw. unbegründet sind. Was sagen Wahlergebnisse, Medienberichte oder Wirtschaftskraft über die tatsächlichen Sicht- und Lebensweisen in Ost und West aus?

Eigentlich sollte laut Willy Brandt schon längst zusammenwachsen, was zusammen gehört. Doch auch mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall halten sich bis heute Klischees in der Darstellung von Ost und West. Bis heute haben viele nicht das Gefühl, in einem geeinten Deutschland zu leben, in dem alle die gleichen Chancen und Perspektiven haben.
Wir möchten bei der diesjährigen Agora des Symposiums Magdeburg gemeinsam Klischees wie „Dunkeldeutschland“ und Begriffe wie „Ostalgie“ diskutieren und Antworten auf die Fragen finden: Wie steht es um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen? Warum dominiert bei Städten wie Magdeburg nach wie vor ein fragliches Image? Kann man die beiden Teile Deutschlands überhaupt miteinander vergleichen und ist eine wirkliche Angleichung überhaupt möglich? Warum ist auch so viele Jahren nach dem Fall der
Berliner Mauer noch immer von Ost- und Westdeutschland die Rede?
Durch die Podiumsdiskussion wollen wir zu einer differenzierteren Sichtweise auf unser Land und seine Geschichte anregen, miteinander ins Gespräch kommen und vor allem mit dem ein oder anderen Vorurteil und Klischee aufräumen.

Als Referenten werden kommen:
– Hannah Kirchner, Verein der in der DDR geschiedene Frauen
– Norbert Pohlmann, Geschäftsführer vom Forum Gestaltung
– Kristin Heiß, Mitglied des Landtags Fraktion Die Linke

Podiumsdiskussion:

Abschlusskonzert Bolte: